Gerd Bettenwort · GGineering

Wie wird mein Haus unabhängiger?

Vieles ist derzeit ungewiss, auch die Frage, wie es mit der Energiewende in Deutschland weitergeht. Noch ist die Solaranlage auf dem eigenen Dach von diesen Debatten unberührt. Und was einmal läuft, läuft weiter. Vielleicht ist das der Grund, warum gerade jetzt so viele Menschen das angehen, was sie selbst in der Hand haben.

Zum eigenen NurStromHaus führt kein einzelner Schritt. Es ist ein Weg über Jahre, und er beginnt fast immer auf dem Dach.

So arbeiten wir zusammen

Der erste Schritt ist ein Termin vor Ort. Zu einem festen Preis, den Sie vorher kennen, und ohne dass Sie sich zu etwas verpflichten.

Vor Ort verschaffe ich mir zuerst ein Bild. Welche Dachflächen kommen infrage, wie sind sie ausgerichtet, sind sie verschattet? Wie sorgen Sie bisher für Wärme? Und wie ist der Strom im Haus verteilt, wie viele Zähler gibt es und wer nutzt sie? Daraus ergibt sich, was auf Ihrem Dach sinnvoll ist.

Wenn Sie möchten, fasse ich meine Einschätzung als Empfehlung schriftlich zusammen: was ich Ihnen für Ihr Haus rate und warum. Viele brauchen danach nichts weiter.

Steckt mehr dahinter, machen wir einen detaillierten Fahrplan: welcher Schritt wann an der Reihe ist und worauf der nächste aufbaut. Wo es weiterhilft, ziehe ich die Gebäudehülle und mögliche Förderungen hinzu.

Die Anmeldung Ihrer Solaranlage beim Netzbetreiber und die Inbetriebnahme übernehme ich selbst, für die Arbeiten am Haus arbeite ich gerne mit Fachbetrieben zusammen, die ich kenne. So bleibt die Verantwortung an einer Stelle, auch wenn mehrere Hände im Spiel sind. Am besten passt das zusammen, wenn auch die Beratung von mir kommt. Ich lege dabei offen, worauf meine Empfehlungen beruhen.

So arbeite ich bei einem Einfamilienhaus, und ebenso bei einem Haus mit drei oder vier Wohnungen. Dort kommt eine neue Frage dazu: wie der Solarstrom dorthin gelangt, wo er gebraucht wird. Welcher Weg zu Ihnen und zu Ihrem Haus passt, klären wir gemeinsam.

Fangen Sie ruhig selbst an

Auf dieser Website finden Sie zwei Helfer, die Sie frei benutzen können.

Der Solar-Kompass zeigt Ihnen, was Solarstrom vom eigenen Dach kostet, verglichen mit dem, was Sie heute bezahlen. Der Wärme-Kompass schätzt ab, wie viel Heizleistung Ihr Haus überhaupt braucht. Beides läuft in Ihrem Browser. Ohne Anmeldung, und ohne dass ich davon erfahre.

Und wenn wir das gemeinsam durchgehen sollen, freue ich mich auf Ihre Anfrage.

Sie möchten es genauer wissen?

Warum Ihre Pläne für die Zukunft so wichtig sind

Vielleicht ist Ihnen beim Solar-Kompass etwas aufgefallen: Er möchte von Ihnen wissen, wie groß die Solar-Anlage werden soll. Genau das ist aber die Frage, auf die Sie eine Antwort suchen.

Die Größe entscheidet sich nämlich nicht nur nach dem Platzangebot auf dem Dach, sondern vor allem danach, wie sich Ihr Haus hin zum NurStromHaus entwickeln soll. Eines ist gewiss: Jeder Schritt dorthin braucht Strom.

Kommt später eine Wärmepumpe dazu und ein E-Auto, das Sie zu Hause laden, kann sich Ihr Stromverbrauch mehr als verdoppeln. Eine Anlage, die auf den heutigen Verbrauch ausgelegt ist, ist dann zu klein, und der Speicher wird nicht mehr dazu passen. Nachrüsten geht, kostet aber mehr, als es gleich richtig zu machen.

Wie groß die Wärmepumpe einmal wird, rechne ich vorher aus. Dabei zählt auch, ob Sie später noch dämmen wollen: Ein besser gedämmtes Haus braucht eine kleinere Wärmepumpe und damit weniger Strom. Das Ergebnis fließt in die Auslegung der Solaranlage ein.

Warum Ihr Haus nicht in einem Sommer umgestellt wird

Das Ziel ist dabei immer dasselbe: unabhängiger werden und mehr und mehr selbst bestimmen, wo Ihre Energie herkommt. Schritt für Schritt in Richtung NurStromHaus.

Auf diesem Weg beeinflusst jeder Schritt die späteren, oft ohne dass Sie es gleich merken. Deshalb sehe ich mir Ihr Haus ganzheitlich an, bevor wir den ersten Schritt machen. Nicht damit alles sofort geschieht, sondern damit in zehn Jahren alles zusammenpasst.

Ihr Haus verändert sich so über Jahre, nicht in einem Sommer: Sie gehen die Schritte in der Reihenfolge, in der das Geld da ist oder etwas ansteht.

Warum der Zählerschrank zu Ihrer Energiewende beiträgt

Im Zählerschrank läuft zusammen, was in den nächsten Jahren dazukommt. Eine Wärmepumpe bekommt dort ihren eigenen Zähler, große Verbraucher müssen für den Netzbetreiber steuerbar sein, und wie dort gezählt wird, entscheidet mit darüber, ob Ihr eigener Solarstrom die Wärmepumpe versorgen kann. Ein Schrank aus dem letzten Jahrtausend war für all dies nicht ausgelegt.

Häufig muss er deshalb erneuert werden. Das kostet, und fast niemand hat damit gerechnet.

Beim ersten Termin schaue ich mir die Elektrik Ihres Hauses an, ob sie noch zeitgemäß ist. Oft lässt sich ein alter Schrank nachrüsten, sodass er trotz seines Baujahres den neuen Anforderungen genügt. Das habe ich schon häufig so gemacht. Und wenn er doch erneuert werden muss, kann ich das übernehmen.

Ein Ansprechpartner, der bleibt

Nach der Solaranlage kommt fast immer noch etwas: ein Speicher, eine Wallbox, irgendwann die Wärmepumpe. Dann müssen Sie Ihr Haus nicht jedes Mal neu erklären. Ich weiß noch, warum es beim ersten Schritt so ausgelegt wurde und was daraus für den nächsten folgt.

Und Sie können mich auch dann fragen, wenn kein Auftrag daraus wird.

So entsteht Schritt für Schritt Ihr NurStromHaus.

Erzählen Sie mir einfach, worum es geht: info@nurstromhaus.de

Gerd Bettenwort
GGineering, Kassel

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